Beitrag von Bernd Leuthäusser

Der DAV-Coburg unterstützt das Aktionsbündnis aktiv!

Dieses Volksbegehren soll ein strengeres Bayrisches Naturschutzgesetz bewirken, damit Lebensräume für gefährdete Tiere und Pflanzen wiedergewonnen werden. Es wird von einer ganzen Reihe von Parteien und Verbänden getragen und hat nichts mit Parteipolitik zu tun. Die ursprüngliche Initiative kam von der ÖDP, die Basis der 'Treiber' und Unterstützer hat sich aber sehr schnell verbreitert.

Für Coburg und Landkreis gibt es ein vielschichtiges, sehr aktives Aktionsbündnis, das von folgenden Verbänden und Vereinen unterstützt und getragen wird:
LBV, Bund Naturschutz, Thüringer Wald Verein, Imkerverband, Tierschutzverein, ÖDP, Grüne, SPD, ...
wir, der DAV Coburg
und zahlreichen Einzelpersonen - vom Dorfpfarrer bis zum Unternehmer.

Praktisch alle irgendwie gearteten Naturverbände sind aktive Unterstützer.
Urs und ich sind da auch aktiv. Unser Naturschutzbeauftragter Martin Spörl natürlich auch, nur ist der im Moment noch auf einer längeren Reise.

Die Ziele des Volksbegehrens klingen wenig revolutionär:
Biotopverbund schaffen - Nachhaltige Ausbildung - Mehr Transparenz - Mehr öko, mehr Bio - Mehr Blühwiesen - Weniger Pestizide.

Sie sind aber trotzdem enorm wichtig und komplex. Auf der website (volksbegehren-artenvielfalt.de) kann man zu den genannten Punkten in drei Minuten alle Inhalte lesen und so einen Überblick gewinnen. Dort ist auch der vollständige Gesetzestext um den es geht zu finden (das dauert dann mehr als 3 Min.).

Persönlich halte ich das Ganze für extrem wichtig, auch wenn die Erfolgsaussichten vage sind. Es müssten zwischen 31.1. und 13.2. 1 Million Wähler in Bayern zum Unterschreiben in die Rathäuser gehen. Das ist ein (sehr) ehrgeiziges Ziel und kann nur gelingen, wenn sämtliche Netzwerke zusammenarbeiten und alle, die auch nur einen Funken Interesse an Natur und Umwelt haben, sich motivieren lassen.

Der DAV-Hauptverein unterstützt die Initiative kommunikationsmäßig auf allen Kanälen. Steffen Reich (Ressortleiter Naturschutz und Kartografie) fordert die Sektionen auf, direkt und regional aktiv zu werden; er hat mir auch diese beiden Zeit-Artikel geschickt (Lesen dauert mehr als 3 Min., lohnt aber, die Themen werden - wie in der Zeit üblich - sehr vielschichtig beleuchtet).

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