Jugendarbeit

Klettern für Kids
mehr als ein Trendsport

Klettern ist für Kinder ein Grundbedürfnis. Irgendwo Hochsteigen muss nicht gelernt werden, es ist eine natürliche Bewegungsform. 'Richtig' zu klettern fällt deshalb vielen Kindern leicht, während Erwachsene die entsprechenden Bewegungsmuster meist aus ihrem motorischen Gedächtnis gelöscht haben und wieder neu lernen müssen. Damit die angeborenen Kletter-Fähigkeiten nicht gelöscht, sondern erhalten und weiterentwickelt werden, gibt es unsere Kinder- und Jugendgruppen. Hier können die Kids den natürlichen Kletterdrang ausleben, in vielen Spielformen und allen Altersstufen.

Das Klettern fordert und fördert Körperspannung, Beweglichkeit und eine gewisse Grundkraft. Es werden also Fertigkeiten trainiert und gelernt, die heute gar nicht mehr so selbstverständlich zum Kinder-Alltag gehören. Das Bewegen in der Senkrechten bietet dazu hohen Erlebniswert und stärkt das Selbstvertrauen. Erfolg und Misserfolg werden sehr direkt erlebt und der Umgang damit geübt.

Wir bemühen uns, alle Kinder individuell zu betreuen und zu fördern. Gerade in den Basisgruppen für die Kleineren nehmen spielerische Elemente großen Raum ein. Es geht uns um den Spaß an der Bewegung im Allgemeinen und - logisch - ganz speziell um die Kletterbewegung.

Frühzeitig vermitteln wir auch die Grundlagen der Sicherungstechnik und schulen intensiv das selbstständige und eigenverantwortliche Sichern. Dieser Aspekt der Verantwortung und des gegenseitigen Vertrauens spielt für viele Kids eine große Rolle und motiviert zusätzlich.

 

 

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Das Team

Daniel und Lars verstärken seit November 2018 das Jugendreferenten-Team. Die Generation U30 geht in die Verantwortung - toll.

Bitte wendet Euch an uns, wann immer Ihr Fragen zu unserer Arbeit habt oder Wünsche, Ideen und Anregungen einbringen wollt. Und natürlich auch, wenn es mal Probleme in einer Gruppe gibt.

 

 

Bernd Leuthäusser

Der Motivator. Altkletterer (58), aber noch ohne allzu große Ermüdungserscheinungen. Auf jeden Fall verbringt er von allen die meisten Stunden am Fels. Und sorgt dafür, dass es den Kids beim Hallenklettern nicht langweilig wird, sondern neue Herausforderungen am Fels gefunden werden.

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Lisa Fischer

Die Unverzichtbare. Mit Haut und Haaren SozPäd (36), unser soziales Gewissen. Hat schon für 2 x Sektionsnachwuchs gesorgt und nur eingeschränkt Zeit für die Kletterpraxis. Trotzdem bärenstark im Boulderraum. Hat die ganz kleinen Talente im Blick in ihrer Burzelgruppe.

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Daniel Zeuner

Bauingenieur (28) mit starken SozPäd-Talenten. In aller Regel hören die Kids andächtig zu, wenn er die Stimme erhebt. Legendär sein stundenlanges, angstbefreiendes Commando Bimberle in der Wattendorfer Sturmnacht beim Jugendcamp 2014.

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Lars Wolf

Auch Bauingenieur (auch 28), hochkreativ mit Hand und Kopf und richtig stark im Boulderraum. Schon eher der Strengere von uns. Dafür kriegen die Kids den ganzen Spaß auf den Seilparcours, die er für unser Jugendcamp und die Kids-Wettkämpfe akribisch entwirft und baut.

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Sven Schindler

Unser Mann (48)  fürs kreative Spiel. Seine Spieleparcour hat bei vielen Familientagen die Highlights gesetzt und von seinem, jedes Jahr neu erfundenen, Jugendcamp-Geländepiel erzählen die Kids oft noch Jahre später.

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Gesamtkonzept

Unsere Jugendarbeit reicht von einer wirklich breit angelegten Basis - unsere Gruppenstruktur deckt das Alterspektrum von 6 bis 18 Jahre durchgängig ab - über ein sinnvoll abgestuftes Angebot an Förderung, bis hin zum Wettkampfsport und zur individuellen Wettkampfbetreuung. Seit vielen Jahren sind wir einer von 10 Landes-Trainings-Stützpunkten des bayrischen Kletterverbandes.

Einstiegsmöglichkeiten gibt es viele: Zu allererst die Burzel- und die Familiengruppe, wo kletternde Eltern ihre Kinder gemeinsam betreuen und häufig natürlich auch mit ihren Kindern klettern. Da lernen die Kids frühzeitig, dass Klettern zum Leben dazu gehört ...

Seit 2010 gibt es bei uns Klettern als Schulsport. 11 Schulen nutzen aktuell das Kletterzentrum für den Sportunterricht. Praktisch täglich im Zeitfenster zwischen 13 und 16 Uhr; die Kooperation Schule - Verein funktioniert in diesem Fall sehr gut.

In den Gruppenstunden werden alle Kinder im Rahmen der Möglichkeiten individuell betreut und gefördert. 1 Betreuer auf 6 Kids - manchmal schwer zu erreichen, aber dieser Schlüssel ist immer im Fokus - vor allem bei den Kleinen.

Aktuell betreuen wir ca. 240 Kids in 14 Gruppen. Dazu kommen mit dem Schulsport über 100 weitere, kletternde Kinder.